Schwerpunktthema 2014

Anästhesie und Intensivmedizin bei allgemeinchirurgischen Eingriffen

Themenüberblick

Anästhesie und Intensivmedizin

Klinische Anästhesie – abdominalchirurgische Eingriffe

Das Prinzip "Höher, weiter, schneller" hat längst Einzug gehalten in der operativen Medizin, nur hießen die Attribute hier anders: "Älter, kränker, größer (-er Eingriff)". Unser Ziel ist ein gutes postoperatives Behandlungsergebnis - der Patient steht im Mittelpunkt. Grundpfeiler der präoperativen Risikokontrolle ist die anästhesiologische Prämedikation, Grundlage der intraoperativen Narkoseführung ist ein adäquates Monitoring. Zusammen mit der Weiterentwicklung von Behandlungsstrategien, vorgestellt am Beispiel des Phäochromozytoms, kann die Perioperative Medizin den Ansprüchen und Herausforderungen der demographischen Entwicklung nicht nur gerecht werden sondern maßgeblich ein gutes Behandlungsergebnis sicherstellen.
Referenten: J. Runte, Lübeck; D. Reuter, Hamburg; H. Groeben, Essen

Innovation und Vision in der Anästhesiologie

Bernhard-Dräger-Lecture

Das Ergebnis wissenschaftlichen Arbeitens ist Innovation. Wenn der wissenschaftliche Fortschritt gepaart ist mit dem Traum einer besseren Medizin, dann können Innovation und Vision die Entwicklung eines ganzen Fachgebietes prägen. Prof. Dr. med. Michael Wendt, Ordinarius für Anästhesiologie in Greifswald, hat sein Leben der Wissenschaft und der Anästhesiologie der Zukunft gewidmet. Wir sind stolz, dass wir ihn gewinnen konnten, das Bernhard Dräger Lecture 2014 zu halten, welches überschrieben ist mit dem Titel: "Innovation und Vision in der Anästhesiologie".
Referent: M. Wendt, Greifswald

Datensicherheit

Die vernetzte perioperative Medizin – Traum oder Albtraum?

Die digitale Verarbeitung von medizinischen Informationen in vernetzten Systemen ist heut zu Tage Standard in der Klinik: für Schwestern und Ärzte wird die unüberschaubare Informationsmenge strukturiert und übersichtlicher, die Krankenkassen fordern digitale Abrechnungsdaten und Qualitätsindikatoren können mit wenig Aufwand berechnet werden. Damit sind medizinische Netzwerke aber auch den Gefahren des Internets ausgesetzt –Inkompatibilität von Systemen, Cyberkriminalität und (il-) legale Datenspeicherung. Seit dem NSA-Skandal wird vermehrt die Frage nach der Sicherheit medizinischer Netzwerke gestellt. Dr. Golatowski wird Gefahren, Risiken und Gegenmaßnahmen vorstellen und bewerten. Die Bundesregierung fördert die sichere, dynamische Vernetzung in OP und Klinik und der Sprecher des BMBF Projektes OR.NET, Prof. Bergh, wird uns den aktuellen Stand und die Vision der Systemintegration in OP und Klinik vorstellen. Ein positives Ergebnis der modernen Informationstechnologie ist sicherlich die Telemedizin, eingesetzt in der Intensivmedizin die Tele-ICU. Ein beispielhaftes Projekt wird von dem Intensivmediziner Prof. Dr. Gernot Marx präsentiert.
Referenten: B. Bergh, Heidelberg; F. Golatowski, Rostock; G. Marx, Aachen

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Kontakt & Informationen

Wissenschaftliche Leitung

Privatdozent Dr. K. F. Wagner, Rostock

Veranstaltungsort

Hörsaal
Klinikum Südstadt
Südring 81
18059 Rostock
Anfahrt/Karte: Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin

Kontakt & Anmeldung

Gabriele Zietz,
Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Klinikum Südstadt
Südring 81
18059 Rostock

Telefon:0381 4401 3500
Fax:0381 4401 3599
E-Mail:

Teilnahmegebühr

50 Euro (inkl. Pausenverpflegung)

CME: Durch die Landesärztekammer werden 16 Fortbildungspunkte anerkannt. Bitte vergessen Sie nicht Ihren Barcode mitzubringen.

Die Tagung wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), dem Landesverband MV der DGAI und dem Landesverband des Bundes Deutscher Anästhesisten (BDA).